Gerd Böckmann wurde am 11. Januar 1944 in Chemnitz geboren und wuchs in Münster auf. Heute
lebt er in Wien. Er absolvierte die Otto-Falckenberg-Schule in München. Anschließend erhielt er ein erstes
Engagement am Theater der Stadt Heidelberg. Über Lübeck kam Böckmann 1967 an die Staatlichen
Schauspielbühnen Berlins, eine weitere Theaterstation wurden das "Thalia Theater" in Hamburg und
das "Deutsche Schauspielhaus". 1977 kam Böckmann ans berühmte Wiener Burgtheater, dessen
Ensemblemitglied er zunächst bis 1986 war und dem er seit 1999 wieder als Darsteller und Regisseur
angehört. Daneben gab der Schauspieler zahlreiche Gastspiele beispielsweise am Bayerischen
Staatsschauspiel in München und am Schauspielhaus Zürich, ging auf umfangreiche Tourneen und
trat auch wiederholt bei den Salzburger Festspielen auf.
Neben seiner Arbeit als Schauspieler führt Gerd Böckmann auch selbst Regie. Am Staatstheater
Stuttgart inszenierte er die deutschsprachige Erstaufführung von David Mamets „Edmond“ und
Thomas Bernhards „Theatermacher“.
Gerd Böckmann erlangte nicht zuletzt durch Film und Fernsehen ab Mitte der sechziger Jahre
ungeheure Popularität.
Filmografie (Auswahl)
• Roulette, 1997 (Regie: F.P. Wirth)
• Die Buddenbrooks, 1978 (Regie: F.P. Wirth)
• Bitte lasst die Blumen leben, 1986 (Regie: D. Tessari)
• Tödliches Netz, 1994 (Regie: V. Naefe)
• Tatort – Mord in der Akademie, 1994 (Regie: U. Stark)
• Der Mann ohne Schatten, 1996 (Regie: F.P. Wirth)
• Schwanger in den Tod, 1997 (Regie: R. Wolffhardt)
• Venice Project, 1999 (Regie: R.Dornhelm)
• Uprising, 2001 (Regie: J. Avnet)
• Soko Kitzbühel, 2007 (Regie: F. Eder)
• Der Atem des Himmels, 2009 (Regie: R. Bilgeri)